FARN: Rechtsextreme Ideologien im Natur- und Umweltschutz

Die Geschichte des deutschen Naturschutzes hat auch dunkle Abschnitte. So wurde er auch als „Heimatschutz“ von antisemitischen und völkischen Strömungen mitgeprägt.

Heute engagieren sich Rechtsextreme im Natur- und Umweltschutz sowohl strategisch, um die bürgerliche Mitte zu erreichen, als auch aus Überzeugung. Denn für sie gehören Natur, Heimat und Volk zusammen – angelehnt an die „Blut-und-Boden“- Ideologie der Nationalsozialisten – und können auch nur als Ganzes geschützt und erhalten werden.
 

Das Fremde bedroht die heimische Natur?

Wo finden sich in aktuellen Natur- und Umweltschutz-Debatten Anknüpfungspunkte für rechte Ideologien? Welche historischen Kontinuitäten gibt es? Wie können demokratische Natur- und Umweltschützer_ innen dem entgegenwirken? Diese Fragen beantwortet die neue Handreichung der NaturFreunde-Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) an ausgewählten Beispielen. Zum Beispiel sprechen rechtsextreme Naturschützer_innen im Zusammenhang mit eingeschleppten gebietsfremden Arten (Neobiota) oft von „Fremdlingen“, „Plage“ oder „Eroberern“. Die Botschaft dabei ist: Das Fremde bedroht die heimische Natur. Dann ist es für rechtsextreme Naturschützer_innen nicht mehr weit zu neu-rechten Verschwörungstheorien wie etwa der „Umvolkung“. Die FARN-Handreichung, die sich vor allem an Aktive im Natur- und Umweltschutz, in der Rechtsextremismusprävention und der Kinder- und Jugendarbeit richtet, macht diese Zusammenhänge sichtbar und bietet einen ersten Einstieg in das Thema.

Herausgeber: Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz

Format: Din A4

Seiten: 32

Materialien zum Thema farn

FARN: Aspekte gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist nicht nur ein Phänomen des Rechtsextremismus. Menschenverachtende Haltungen, Strukturen und Handlungen finden sich überall in unserer Gesellschaft.

mehr...

FARN: Klimawandelleugnung und Klimanationalismus

Extrem rechte Akteur*innen bekämpfen Maßnahmen gegen den anthropogen verursachten Klimawandel mit unterschiedlichen Mitteln. Dabei nutzen sie auch Argumente des Natur- und Artenschutzes und versuchen in Bürgerinitiativen und Bündnissen Fuß zu fassen.

mehr...

FARN: Love Nature. Not Fascism.

Die Broschüre richtet sich an junge Menschen, die in einem Natur- und Umweltschutz aktiv sein wollen, der nicht an nationalen Grenzen haltmacht, sondern ein Gutes Leben für alle Menschen will.

mehr...

FARN: Prima Klima?

Die Broschüre ermutigt Menschen, die sich im Natur- und Umweltschutz engagieren, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und ihre Motive im Hinblick auf Anschlussfähigkeit für rechte Ideologien zu überprüfen.

mehr...

FARN: Rechtsextreme Ideologien im Natur- und Umweltschutz

Die Geschichte des deutschen Naturschutzes hat auch dunkle Abschnitte. So wurde er auch als „Heimatschutz“ von antisemitischen und völkischen Strömungen mitgeprägt.

mehr...

FARN: Wenn Rechtsextreme von Naturschutz reden

Naturschutz ist ein Kernthema des rechtsextremen Weltbildes. Rechtsextreme Akteur*innen bedienen sich ökologischer Themen, um ihre Forderungen in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

mehr...