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Lina Mombauer
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Lina Mombauer

Projektreferentin und Referentin für Kommunikation

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Tel. 030-29773278

Aktuelle Pressemitteilungen


Für starke EU-Klimaziele, einen Kohleausstieg bis 2030 und die sozial-ökologische Wende

Breites Bündnis unterstützt den weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 25. September 2020
Presseankündigung Unterstützerbündnis Klima-Streik 25.9., 2. September 2020

Ein breites Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen unterstützt den weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 25. September. Unter dem Motto „Die Klimakrise macht keine Pause!“ rufen sie dazu auf, sich am letzten Freitag im September einer der bundesweit mehr als 190 Demonstrationen und Aktionen anzuschließen. Gemeinsam fordern sie starke EU-Klimaziele, den Kohleausstieg bis 2030 und eine sozial-ökologische Wende.

„Nicht nur die Corona-Krise stellt uns vor nie dagewesene Herausforderungen, sondern erst recht die Klimakrise“, heißt es im Aufruf des Bündnisses. „Hier gilt wie bei Corona: Die Bundesregierung muss auf die Wissenschaft hören und endlich entschlossen handeln.“ Gelegenheit dafür bietet der EU-Gipfel im Oktober, bei dem die EU-Staaten über die Anhebung der europäischen Klimaziele entscheiden. Das Bündnis erwartet von Kanzlerin Merkel, als EU-Ratsvorsitzende dafür zu sorgen, dass die EU-Staaten eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent beschließen. Nur so kann die EU ihren Teil dazu beitragen, dass die Erderhitzung nicht die kritische 1,5-Grad-Schwelle überschreitet.

Der Protest richtet sich auch gegen das Kohle-Gesetz der Großen Koalition, das einen Kohleausstieg erst für 2038 vorsieht. „Wer unsere Stimme für die Bundestagswahl im nächsten Jahr will, muss spätestens 2030 aus der Kohle aussteigen. Für die Energiewende brauchen wir jetzt den massiven Ausbau der Erneuerbaren: auf mindestens 75 Prozent bis 2030“, sind sich die 13 Organisationen in dem Bündnis einig.

Einen Ausweg aus der Klimakrise bietet nur die sozial-ökologische Transformation der gesamten Wirtschaft. Statt Corona-Staatshilfen für klimaschädliche Industrien zu zahlen, gilt es, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu Eckpfeilern aller Investitionen zu machen. „Die klimapolitischen Herausforderungen eröffnen die Chance, Soziales neu zu denken und so mehr Lebensqualität für alle zu schaffen. Wir wollen einen solidarischen Sozialstaat, in dem Strom, Wohnen, Lebensmittel und Mobilität klimafreundlich und für alle bezahlbar sind“, heißt es im Aufruf.

Die Demonstrationen und Kundgebungen am 25. September sind Corona-konform mit Alltagsmaske und Abstand geplant.

Zum Koordinierungskreis des Bündnisses gehören Attac Deutschland, Avaaz, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die BUNDjugend, Campact, Greenpeace, die Klima-Allianz Deutschland, der NABU, die NAJU (Naturschutzjugend im NABU), die NaturFreunde Deutschlands, die Naturfreundejugend Deutschlands, Together for Future, der WWF und die WWF-Jugend. Der Aufruf wird insgesamt von 55 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen.

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Aufruf zum Klimastreik am 25.9.: www.klima-streik.org/infos/aufruf 
Informationen zu den Demonstrationen: www.klima-streik.org/demos

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Für Rückfragen:

Allgemeiner Pressekontakt: gp6gr6ge6gs6gs6ge6gØ6gk6gl6gi6gm6ga6g-6gs6gt6gr6ge6gi6gk6g.6go6gr6gg6

Attac
Frauke Distelrath | 069 900 281-42 | rpnrrnrenrsnrsnrenrØnranrtnrtnranrcnr.nrdnren 
Avaaz
Mario Lenhart | (0151) 5914 2096 | 3mx3ax3rx3ix3ox3Øx3ax3vx3ax3ax3zx3.x3ox3rx3gx 
BUND
Daniel Jahn | (0151) 17924668 | cp3cr3ce3cs3cs3ce3cØ3cb3cu3cn3cd3c.3cn3ce3ct3
BUNDjugend
Jenny Blekker | (030) 275 86 584 | hj4he4hn4hn4hy4h.4hb4hl4he4hk4hk4he4hr4hØ4hb4hu4hn4hd4hj4hu4hg4he4hn4hd4h.4hd4he4
Campact
Clara Koschies | (0171) 489 04 55 | bpibribeibsibsibeibØibcibaibmibpibaibcibtib.ibdibei 
Greenpeace
Tina Loeffelbein | (0151) 1672 0915 | 0to0io0no0ao0.o0lo0oo0eo0fo0fo0eo0lo0bo0eo0io0no0Øo0go0ro0eo0eo0no0po0eo0ao0co0eo0.o0oo0ro0go 
Klima-Allianz Deutschland
Julia Dittmann | (030) 780 899 514 | 5p25r25e25s25s25e25Ø25k25l25i25m25a25-25a25l25l25i25a25n25z25.25d25e2 
NABU
Silvia Teich | (030) 284984-1588 | 8p98r98e98s98s98e98Ø98n98a98b98u98.98d98e9
NAJU (Naturschutzjugend im NABU)
Franziska Ostertag | (030) 652 137 52 30 | 0f90r90a90n90z90i90s90k90a90.90o90s90t90e90r90t90a90g90Ø90n90a90b90u90.90d90e9 
NaturFreunde Deutschlands
Samuel Lehmberg | (030) 2977 3265 | 2pl2rl2el2sl2sl2el2Øl2nl2al2tl2ul2rl2fl2rl2el2ul2nl2dl2el2.l2dl2el 
Naturfreundejugend Deutschlands
Lina Mombauer | (030) 2977 3278 | wpqwrqweqwsqwsqweqwØqwnqwaqwtqwuqwrqwfqwrqweqwuqwnqwdqweqwjqwuqwgqweqwnqwdqw.qwdqweq 
Together for Future
Holger Michel | (0178) 662 3679 | emneinecnehneenelneØnelneaneunetne-neunennedne.nedneeneunetnelneinecnehne.necneonemn 
WWF
Julian Philipp | (030) 311 777 467 | hp4hr4he4hs4hs4he4hØ4hw4hw4hf4h.4hd4he4 


NaturSchutzRaum – Rechtsextremismusprävention im ländlichen Raum

Berlin, 9. Juni 2020 – Extrem rechte Akteur*innen und Gruppierungen versuchen verstärkt, den ländlichen Raum zu besiedeln. Über ihr Engagement in Vereinen und Erziehungseinrichtungen wollen sie – insbesondere auch im Kontext des Natur- und Umweltschutzes – eine Diskursverschiebung nach rechts erreichen. Begünstigt wird diese Entwicklung durch den Rückgang der Bevölkerung in den ländlichen Räumen sowie die sukzessive Vernachlässigung öffentlicher Infrastrukturen in diesen Regionen. Das von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) initiierte Projekt NaturSchutzRaum will der strategischen rechten Landnahme durch Bildung und Prävention ein wirksames Mittel entgegensetzen.

NaturSchutzRaum will rechtsextrem gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene in ländlichen Räumen über die Natur- und Umweltschutzverbände erreichen. Zur Umsetzung dieses Ziels schafft FARN folgende Angebote, die es ermöglichen, die Gefahren zur Radikalisierung zu erkennen und ihnen präventiv entgegenzuwirken:

  • Multiplikator*innenschulungen, die die Absolvent*innen befähigen, bei ihrer Arbeit vor Ort aufklärend zu agieren und mögliche Radikalisierungstendenzen zu beurteilen
  • ein Online-Seminar für Studierende der „Grünen Berufe“, das diese in die Lage versetzt, mögliche Anknüpfungspunkte völkischer und menschenverachtender Ideologien in ihrem zukünftigen Berufsfeld zu identifizieren
  • Vorträge und Workshops für einen Einstieg in das Thema und zur Sensibilisierung für die Gefahren durch die Aktivitäten rassistischer, völkischer und nationalistischer Akteur*innen im Natur- und Umweltschutz

Mehr Informationen unter www.nf-farn.de/naturschutzraum

FARN wurde im Oktober 2017 von den NaturFreunden Deutschlands und der Naturfreundejugend Deutschlands gegründet. Das Projekt NaturSchutzRaum wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.


Vergangene Pressemitteilungen

Gemeinsame Presseerklärung: Großdemonstrationen “Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus” Berlin, 16. Mai 2019

Großdemonstration am 19. Mai: „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“

Pressespiegel

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