01.03.2022

Transformationsakademie - Auf dem Weg zur Klimagerechtigkeit

Drei Tage Workshops, Vernetzung und Seelebaumeln am See für klimapolitisch Interessierte oder Aktive aus Verbänden, Bewegungen und Hochschulgruppen

Wie soll eine global gerechte Klimapolitik aussehen? Wie können soziale Aspekte in den Fokus der Klimapolitik rücken? Wie kann Klimaaktivismus aussehen, der sich den kolonialen Ursprüngen der Klimakrise bewusst ist? Und wie kann unser aktuelles Engagement an Hochschulen, in Verbänden und anderen Kontexten einen Beitrag zu dekolonialen Klimakämpfen leisten?

Um diese Fragen zu beantworten wollen wir in einem wunderschönen Brandenburger Gutshaus am See in Gantikow (1,5 Zugstunden von Berlin) vom 10. bis zum 12. Juni 2022 (Freitag bis Sonntag) als klimapolitisch Interessierte und Aktive aus Jugendverbänden und Hochschulen zusammenkommen. Wir werden außerdem Naturfreund*innen aus dem Senegal und Benin von unseren Schwesterorganisationen willkommen heißen, und gemeinsam Pfade zu gelebter Klimagerechtigkeit erkunden. 

Worum geht es?

Rassistische und koloniale Denk- und Handlungsmuster stecken tief in unseren gesellschaftlichen und politischen Strukturen. Die EU und Deutschland machen sich auf - mehr schlecht als recht - das 1,5°C-Ziel in Maßnahmen zu übertragen. Aber werden diese der europäischen Verantwortung gerecht, die wir für die Klimakrise und die globale Ungleichheit in Folge des Kolonialismus tragen? Wie können wir uns dafür einsetzen, dass sich die Unterdrückung der Menschen im Globalen Süden und die von BiPoCs nicht fortschreibt?

Wir, klimapolitische Verbände, Initiativen und Bewegungen kämpfen lokal für ambitionierten und gerechten Klimaschutz. Aber welche kolonialen Kontinuitäten stecken auch in unserem Engagement und wie können wir dem in unserer Praxis begegnen? Wie können wir solidarisch mit den Kämpfen des globalen Südens für Klimagerechtigkeit sein? Und schließlich: Wie können wir uns als zivile Aktive für dekoloniale Klimapolitik starkmachen?

Das Programm

Wir wollen ein buntes Programm zusammenstellen, mit einer fetzigen Mischung aus:

  • theoretischer dekolonialer Kritik
  • Verstehen aktueller kolonialer Kontinuitäten
  • Vernetzung zwischen Aktiven und Interessierten
  • internationaler und überregionaler Begegnung
  • Impulse für Selbstreflektion und Transfer in die eigene Praxis
  • Mußemomenten am See
  • und das alles bei bester veganer Verpflegung.

Das Programm steckt noch in den Planungen. Gebt uns in dieser Phase gerne Ideen & Anhaltspunkte, was euch wichtig ist: www.menti.com/iwcg6o6n6s oder per Mail an xmhxahxrhxlhxahx.hxkhxahxuhxphxmhxahxnhxnhxØhxnhxahxthxuhxrhxfhxrhxehxuhxnhxdhxehxjhxuhxghxehxnhxdhx.hxdhxeh

Das finale Programm veröffentlichen wir im Mai (mit süßen Teasern vorab). Es kann sich also noch dies und das ändern. Das Thema und der Ort; beides bleibt aber gleich und darüber freuen wir uns riesig! **Wenn ihr nur wüsstet wie schön es dort ist.**

Noch wichtig zu wissen:

  • Wir werden ca. 60 Teilnehmende sein, die coronakonform zusammenkommen sollen. Es wird ein Hygienekonzept ausgerichtet an aktuellen Verordnungen geben!
  • Wir werden einen kleinen Teilnahmebeitrag von 20-30 Euro erheben. Dafür könnt ihr dann das ganze Wochenende sorglos genießen.
  • Wir können deine An- und Abreise in Höhe des BahnCard 50 Preises bezahlen (bucht früh, dann könnt ihr auch alles zurück bekommen!).
  • Ihr könnt euch jetzt schon einen Platz sichern. Eine Anmeldung ist bis zum 31.05.2022 möglich.


Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des

BMZ

Veranstaltungsinfos
Datum: 01.03.2022
Reiseziel: Naturfreundehaus Hannover
Unterbringung: Gutshaus Gantikow (200m zum See) Am Anger 1, 16866 Kyritz OT Gantikow, Lkrs. Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg,, nächster Bahnhof: Kyritz (6 km)
Veranstalter: Naturfreundejugend Deutschlands
Alter von: 16 Jahre
Anmeldung bis: 31.05.2022
Anmerkungen: Achtung google maps ortet das Haus falsch. Nutzt am Besten die Koordinaten um es zu finden: 52.974511, 12.350698