Von Bäumen, Wäldern und deren Beitrag zum Klimaschutz

Bei sommerlichem Wetter nutzten wir den Nachmittag, um uns über die Bedeutung von Bäumen und Wäldern zu unterhalten.

Christian vom BUND Berlin erläuterte umfangreich die natürlichen Abläufe im Wald. Dabei warfen wir auch einen Blick auf die Wälder anderer Orte des Globus‘, ob Afrika, Amerika oder Asien. Welche Auswirkungen haben Rodungen oder Waldbrände für die CO2-Speicherung? Was heißt das für den Klimawandel? Und was hat der Wald mit dem Kyoto-Protokoll zu tun?

Im Kyoto-Protokoll wurde der Clean Development Mechanism (CDM) als ein Instrument zur Reduktion von CO2-Emissionen verabredet. Gleichzeitig soll der CDM Impulse für eine nachhaltige Entwicklung in Ländern des Globalen Südens geben - zum Beispiel mit Aufforstungsprojekten. Soweit, so gut? Wir befassten uns mit der Kritik, die viele international tätige Organisationen an dem Verfahren haben - nämlich dass es sich um eine neo-koloniale Art des Klimaschutzes handelt. Denn oftmals ist es nicht die lokale Regierung, die über die Realisierung und den Standort eines Projektes bestimmt.

Wir kamen zu dem Schluss, dass es heute wichtiger denn je ist, rücksichtsvoll mit dem Wald umzugehen. Denn der Schutz von Wäldern ist ein viel wirksameres Mittel gegen den Klimawandel als die Aufforstung.

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