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Gedenkstättenfahrt

09.05.2018 – 13.05.2018

Asozial? Im Dritten Reich wurden mit diesem Begriff tausende Jugendliche stigmatisiert und in sogenannten „Jugendschutzlagern“ weggesperrt. Eines davon war das KZ Uckermark im Norden Brandenburgs. Dorthin findet über Himmelfahrt 2018 auch unsere Soziale Kanuwanderung und Gedenkstättenfahrt statt, auf der wir uns mit den Kontinuitäten des „Asozialen“ bis heute beschäftigen.

Im ehemaligen Mädchen und Frauen-KZ Uckermark waren junge Mädchen und Frauen „inhaftiert“ die als (sexuell) verwahrlost und/oder arbeitsscheu galten. Von den Nazis wurden sie als asozial bezeichnet und mit dem „schwarzen Winkel“ kenntlich gemacht. Ihr Tod durch Arbeit wurde mindestens gleichgültig in Kauf genommen. Die ihnen entgegengebrachte Verachtung wirkte bis weit in die Nachkriegszeit fort. Wer wird heute als asozial bezeichnet?

Wir werden das Thema in Tradition des sozialen Wanderns, draußen unter freiem Himmel und fortbewegend (Kanu) behandeln. Am Ende möchten wir uns vor Ort nützlich machen und die „Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V“ mit unserer Arbeitskraft unterstützen.

KZ-Uckermark_01

Reiseinfos

Datum: 09.05.2018 bis 13.05.2018

Reiseziel: Start am Naturfreundehaus Wustrow, Ziel ist Fürstenberg

Anreise: selbstständig, evtl Shuttle ab Fürstenberg

Veranstalter: Bundesgeschäftsstelle

Alter von: 16

Alter bis: 27

Preis: 50 Euro

Schlagworte: Reisen_und_Sport, Gegen_Rechts, Gedenkstättenfahrten, Natursport, Naturerlebnis, Soziales_Wandern, Transformation