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JUGEND NIMMT KLIMA-GIPFEL SELBST IN DIE HAND

Stuttgart / Berlin 06.11.2013 – Jugenddelegationen der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) und des Jugendbündnis Zukunftsenergie (JBZE) brechen heute gemeinsam zum diesjährigen Klima-Gipfel der Vereinten Nationen (11.11. - 22.11.2013) nach Warschau auf. Sie werden an den Verhandlungen zu einem neuen, verbindlichen Klima-Abkommen teilnehmen und für einen raschen Fortschritt und einen generationengerechten Vertrag kämpfen.

Es besteht Handlungsbedarf: Diejenigen Staaten, die einer Verlängerung des Kyoto-Protokolls zugestimmt haben, sind nur noch für einen Bruchteil der derzeitigen weltweiten Emissionen verantwortlich. Daher gilt es bis 2015 ein global verbindliches Abkommen auszuhandeln, durch das die Erderwärmung auf maximal 2°C beschränkt werden soll.

Da die Konsequenzen heutiger Versäumnisse hauptsächlich die nächsten Generationen betreffen, beteiligen sich die Schüler und Studenten während den Verhandlungen gemeinsam an vielen öffentlichkeits-wirksamen Aktionen, welche mit anderen Jugendlichen aus aller Welt in der vorangehenden 4-tägigen Jugendkonferenz geplant werden. Das große Ziel ist es, den Regierungsvertretern das außerordentliche Interesse an der Klimapolitik und die Unzufriedenheit der jungen Generation mit den bisherigen Ergebnissen vor Augen zu führen. Zu diesem Zweck werden sich die Jugendlichen unter anderem mit der deutschen Delegation des Bundesumweltministeriums treffen.

Außerdem werden sich die Teilnehmer mit verschiedenen NGOs und Think Tanks treffen und an zahlreichen Workshops und Diskussionsforen teilnehmen. Damit machen sie sich mit der Klimapolitik und den Strukturen der UN-Klimarahmenkonvention vertraut, bereiten sich auf die Verhandlungen vor und erarbeiten selbst Visionen, Ideen und konkrete Konzepte für ein generationengerechtes Klima-Abkommen.
Zudem verbreiten sie die gewonnenen Informationen mit Hilfe sozialer Netzwerke und Blogs an die Jugendlichen in Deutschland und fungieren nach ihrer Rückkehr als Multiplikatoren in vielen Vereinen und Institutionen.

Weitere Informationen auf der Homepage des Jugendbündnis Zukunftsenergie www.zukunftsenergie.org/blog/-/, dem Onlinemagazin www.klimaretter.info/ und bei Twitter twitter.com/jbzedelegation

Medienkontakt:
Dorothea Epperlein
eMail: xe3xp3xp3xe3xr3xl3xe3xi3xn3xd3xØ3xg3xm3xa3xi3xl3x.3xc3xo3xm3
mobile: +4915736648294

Einige Jugendliche werden nur in der zweiten Woche dabei sein. Sollten Sie Interesse an einem Kontakt zu denjenigen haben, die noch in Deutschland sind, wenden Sie sich bitte auch an Frau Epperlein.

Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist eine advokatorische Denkfabrik an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik und gilt als „bekanntester außerparlamentarischer Thinktank in Sachen Generationengerechtigkeit“ (Wirtschaftswoche). Sie wurde 1997 von einer überparteilichen Allianz fünf junger Menschen im Alter von 18 bis 27 Jahren ins Leben gerufen, wird von einem der jüngsten Stiftungsvorstände Deutschlands geleitet und verfolgt das Ziel, durch praxisnahe Forschung und Beratung das Wissen und das Bewusstsein für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schärfen. Die Stiftung ist finanziell unabhängig und steht keiner politischen Partei nahe.

Jugendbündnis Zukunftsenenergie

Das Jugendbündnis Zukunftsenergie (JBZE) ist ein bundesweites offenes Netzwerk für Jugendliche zwischen 17-26 Jahren aus ganz Deutschland. Bereits seit 10 Jahren tritt es für eine hundertprozentige Versorgung aus erneuerbaren Energien ein und setzt sich auch intensiv mit der nationalen und internationalen Klimapolitik auseinander. Getragen wird das Bündnis von den Verbänden der BUND-Jugend, der Naturfreundejugend Deutschlands e.V., der Naturschutzjugend und der katholische Landjugendbewegung. Die Jugendlichen konnten bei ihren Projekten bereits mit wichtigen politischen Akteuren wie dem Bundesumweltminister Peter Altmaier oder der Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz Frau Prof. Beate Jessel ihr Forderungen diskutieren.

Schlagworte: JBZE, Energiwende