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Bundesweiter Kindergipfel in Nürnberg engagiert sich gegen Diskriminierung

In den vergangenen Wochen schockierte die neonazistische Mordserie der Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) die Öffentlichkeit. Die diskriminierende und ausgrenzende Bezeichnung dieser Verbrechen als „Döner-Morde“ zeigte einmal mehr, wie verbreitet ausgrenzende Vorurteile in der Bevölkerung sind.

Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland wollen das nicht länger hinnehmen. Vom 07. bis 10. Juni 2012 treffen sie sich in Nürnberg, um ihren Zukunftsvertrag für ein demokratisches und gerechteres Deutschland zu entwickeln. Vier Tage lang werden sie darüber diskutieren, was jeder Einzelne für mehr Gerechtigkeit tun kann, und wo die Politik gefragt ist. In Workshops stellen sie Forderungen und Selbstverpflichtungen auf, die im Zukunftsvertrag des Kindergipfels zusammengefasst werden. Krönender Abschluss bildet die Podiumsdiskussion mit politischen Entscheidungsträgern über den erarbeiteten Zukunftsvertrags - ganz nach dem Leitsatz des Kindergipfels „Kinder reden – Erwachsene hören zu“.

„In der Schule werden immer wieder Kinder aus irgendwelchen Gründen ausgegrenzt“, erklärt Simon Pautmeier (18) aus Trier, der zweimal als Teilnehmer beim Kindergipfel dabei war und jetzt mit der Naturfreundejugend Deutschlands den Gipfel in Nürnberg vorbereitet. „Dagegen können wir gemeinsam etwas tun!“ Besonders schlimm findet er es, wenn MitschülerInnen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, abgeschoben werden. „Wir haben uns deshalb schon auf dem Kindergipfel 2010 verpflichtet uns für die Rechte von Asylbewerbern einzusetzen.“

Die Naturfreundejugend veranstaltet bereits seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre einen Kindergipfel. Der Verband setzt sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein und engagiert sich für Gerechtigkeit und eine umweltverträgliche Entwicklung. Der Kindergipfel 2012 soll in Nürnberg stattfinden, denn mit einer Straße der Kinderrechte und dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände bietet Nürnberg eine perfekte Plattform für Auseinandersetzungen mit den Themen Gerechtigkeit und Diskriminierung.

Informationen zum Kindergipfel und ein Anmeldeformular zur Teilnahme gibt es im Internet unter www.kindergipfel.de sowie bei Dana Marquardt, Tel.: 030/29773274, eMail: 4mp4ap4rp4qp4up4ap4rp4dp4tp4Øp4np4ap4tp4up4rp4fp4rp4ep4up4np4dp4ep4jp4up4gp4ep4np4dp4.p4dp4ep4.p
 

Weiterführende Links

www.kindergipfel.de

Schlagworte: Kinderrechte, Diskriminierung, Rechte Gewalt