NaturFreunde fordern zum Wechseln auf
Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer haben den Appell der NaturFreunde Deutschlands auf der Kampagnenseite www.ade-enbw.de unterschrieben. Dazu gehört der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Sigmar Gabriel. Desweiteren unterstützen mehrere Abgeordnete der SPD, der Grünen und der Partei „Die Linke“ des Deutschen Bundestages und des baden-württembergischen Landtags den Appell.
Die NaturFreunde fordern die Regierung Mappus auf, nicht weiter auf die Atomenergie zu setzen, sondern die Beteiligung an EnBW konsequent dafür zu nutzen, den Stromkonzern auf regenerative Energien auszurichten.
„Das dies im Moment nicht der Fall ist, kann man daran sehen, dass EnBW trotz der erwarteten Mehreinnahmen durch Laufzeitverlängerung seine Investitionen in die erneuerbaren Energien zurückfährt“ so Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands. „Deshalb müssen wir Druck seitens der Zivilgesellschaft aufbauen, damit die Landesregierung begreift, dass die Zukunft nicht der Atomkraft, sondern den erneubaren Energien gehört“, so Müller weiter.
Um ihre Position zu unterstreichen, haben die NaturFreunde Deutschlands eine Stromwechselkampagne gestartet. Mit dieser Kampagne wollen Sie vor allem die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg von einem Wechsel zu einem der bundesweit tätigen vier ökologischen Stromanbieter überzeugen. Diese sind die EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom.
Die Stromwechselkampagne unterstreicht das Engagement der NaturFreunde in der Anti-AKW-Bewegung und bezüglich des Klimawandels. Als Verband sind sie am 12. März 2011 mit weiteren Umweltorganisationen und Initiativen Anmelder für die Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart.
Die NaturFreunde Deutschland wollen die Stromwechselkampagne bis zum Abschalten des letzten Atommeilers fortführen. Solange dies nicht geschehen ist, werden sie für den Wechsel zu einem der vier ökologischen Stromanbieter werben.
„Im Moment kommt es nicht nur darauf an, sich an den verschiedenen Aktionen der Anti-AKW-Bewegung zu beteiligen. Als NaturFreunde haben wir die Pflicht, den Menschen zu sagen, dass Sie auch im Privaten aktiv werden und gegen die Atompolitik der Regierung demonstrieren können – indem sie einfach ihren Stromanbieter wechseln“, so Michael Müller.
Deswegen werden die NaturFreunde die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Menschenkette an ihren Ständen auf dem Stuttgarter Schlossplatz, am Bahnhof Feuerbach, dem Pragsattel in Stuttgart, am Bahnhof Ludwigsburg und in der Nähe des Naturfreundehauses „Hirschberg“ in Bietigheim-Bissingen über die Möglichkeit zum Stromwechsel informieren, getreu dem Motto der Kette, „den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen!“
Rückfragen bitte an:
NaturFreunde Deutschlands
Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur
Christian Schulze
(030) 29 77 32 60
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Weiterführende Links
www.ade-enbw.deSchlagworte: Atom, Naturfreunde
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