Nina Bartz sprach für die Jugendumweltverbände auf der Anti-Atom-Demo in Berlin
Die Umzingelung des Regierungsviertels, die symbolische Sitzblockade und die spontane Besetzung der Treppen zum Bundestag machten deutlich: Der Widerstand gegen die Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke wird immer stärker und er wird von einem breiten Bündnis von Menschen aus der gesamten Bevölkerung getragen. „Dies ist zwar aus Umfragen schon lange bekannt, aber jetzt konnten wir auch im Regierungsviertel zeigen, wie breit der Protest aller Generationen ist“, so Kai Niebert, Bundesleiter der Naturfreundejugend Deutschlands und Mitglied im Präsidium des Deutschen Naturschutzringes.
Nina Bartz, Medizinstudentin und Mitglied der Bundesleitung der Naturfreundejugend Deutschlands, sprach im Namen der Jugendumweltverbände auf der Abschlusskundgebung vor dem Berliner Hauptbahnhof. Sie warf der Regierung vor, die Zukunft junger Menschen den Profitinteressen der Atomwirtschaft zu opfern. „Zukunft heißt nicht, den Ausstieg aus der Atomenergie um 10 bis 15 Jahre zu verschieben und noch mehr radioaktive Abfälle zu produzieren, für die es kein sicheres Endlager gibt. Zukunft heißt für uns: Energieverbrauch massiv senken und erneuerbare Energien ausbauen“, brachte sie die Forderung ihrer Generation auf den Punkt.
Anmelder der in einem breiten Trägerkreis vorbereiteten Demonstration waren die NaturFreunde Deutschlands, die seit über vier Jahrzehnten in der Anti-Atom-Bewegung engagiert sind.
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