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Der Ausstieg aus der Atomenergie braucht klare Entscheidungen

Berlin, 8. Februar 2010 – Das Interview mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen zur Zukunft der Atomenergie genauer zu lesen, empfiehlt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller. Denn zwar gibt es sprachliche Lernprozesse, aber keine inhaltlichen.

Kindergipfel 2010: Kinder „fairändern“ die Welt

Vom 13. bis 16. Mai 2010 ist es wieder soweit: der Kindergipfel der Naturfreundejugend Deutschlands mischt sich in die große Politik ein. Unter dem Motto „Eine Welt. Eine Zukunft. Unsere Chance. Wir fairändern!“ kommen rund 110 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland in Marburg zusammen, um den PolitikerInnen zu zeigen, wie sie sich eine gerechtere und nachhaltige Welt vorstellen. Die 12- bis 15-Jährigen werden einen Zukunftsvertrag entwickeln, den sie mit Bundestagsabgeordneten und RegierungsvertreterInnen diskutieren wollen.

SCHWARZ-GELB WILL STAATLICHE BÜRGSCHAFTEN FÜR NEUE A-TOMKRAFTWERKE IN BRASILIEN UND PAKISTAN

Die Bundeskanzlerin kündigt Sanktionen gegen das Regime in Teheran an, wenn der Iran seine Atompläne nicht aufgibt. Doch gleichzeitig will die Bundesregierung deutsche Bürgschaften für den Export von Atomtechnologie des französischen Nuklearkonzerns Areva NP (Nuclear Power) nach Brasilien, Pakistan und Kaliningrad gewähren. Sollte sie diese Pläne verwirklichen werden, ist die Politik der Bundesregierung doppelbödig, politisch kurzsichtig und lobbyistisch.

Mit Atomkraft gehen die Lichter aus

Berlin, 8. Januar 2010 – Zur Stromknappheit im winterlichen Frankreich erklärt Hans-Gerd Marian, Bundesgeschäftsführer der NaturFreunde Deutschlands:

Das Desaster von Kopenhagen: Die Geschichte ist nicht zu Ende

Die 15. UN-Klimakonferenz von Kopenhagen hatte eine herausragende Bedeutung, denn sie hätte grundlegende Weichen stellen können. Noch nie zuvor war die Politik so gefordert, ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Doch die Großen der Welt haben versagt. Sie waren Zwerge, eingemauert in Verantwortungslosigkeit, Angst und kurzfristigen Interessen.

Kopenhagen: Rechnung nicht ohne Jugend machen

Berlin/Kopenhagen, 08. Dezember 2009: Elfköpfige Jugenddelegation vertritt die Interessen der jungen Generation bei den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen Elf Jugendliche des klimapolitischen Netzwerks "Jugendbündnis Zukunftsenergie" reisen vom 9. bis 20. Dezember zu den UN-Klimaverhandlungen nach Kopenhagen, um dort die Positionen und Interessen der deutschen Jugend zu vertreten.

Verantwortlicher für Informationsdefizite in der Asse soll Deutschlands oberster Strahlenschützer werden

Der Bundesleiter der Naturfreundejugend Deutschlands, Kai Niebert, erklärt zur geplanten Ernennung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum Abteilungsleiter für die Bereiche Reaktorsicherheit und Strahlenschutz durch Bundesumweltminister Norbert Röttgen:

Deutschland braucht Dreierstrategie für Kopenhagen

Berlin, 26. November 2009 – Die Bundesregierung betont öffentlich, dass sie nur den Erfolg auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen will. Sie hätte keinen Plan B. Es ist richtig und ehrenwert, alles für einen Erfolg zu tun. Doch überzeugen könne diese Aussage nicht, erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und langjährige Klimaexperte Michael Müller.

Die Party auf Kosten der Zukunft geht weiter

Berlin, 16. November 2009 – Die Klimakonferenz in Kopenhagen droht zu einem Desaster zu werden, eine globale Einigung zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist in weite Ferne gerückt. Noch immer scheint die Weltgemeinschaft die Dimension der Herausforderung nicht im vollen Umfang verstanden haben. Dabei sind politisches und wirtschaftliches Nichtstun dafür verantwortlich, dass große Teile der Erde die katastrophalen Folgen der Aufheizung zu spüren bekommen. Insofern müssen überall die Kräfte der Zivilgesellschaft gestärkt werden, um die Lähmung der Politik aufzubrechen. Der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und langjährige Klimaexperte Michael Müller erklärt zur Klimakonferenz in Kopenhagen:

NaturFreunde fordern Ausstieg aus der Braunkohleförderung

Berlin, 6. November 2009 – Mit dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und DIE LINKE in Brandenburg wird der Braunkohle in Brandenburg faktisch ein Vorrang vor Steinkohle, Öl und Erdgas eingeräumt. Doch Braunkohle ist keine Brückentechnologie, sondern muss schnellstmöglich von der Verbrennung für die Energieerzeugung ausgeschlossen werden.

NaturFreunde warnen vor nicht zukunftsfähigem CCS-Verfahren

Berlin, 15. Juni 2009 – Als ein „teures Experiment, das nicht zukunftsfähig ist“, werten die NaturFreunde Deutschlands die Anwendung der Technologie zur Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid aus fossilen Kraftwerken (CCS). Der Umweltausschuss des Bundestages will am kommenden Mittwoch dazu einen Gesetzentwurf verabschieden. Die Menschen hätten seit den Erfahrungen mit der Atomenergie „die Schnauze voll von technologischen Großexperimenten zulasten von Natur und Bevölkerung“.

Chancenungleichheit wirkt gesundheitsschädlich

Leistungen und Potenziale der Jugendverbände weitgehend vernachlässigt Stellungnahme zum 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung

Kinderrechte müssen auch für Hartz-IV-Familien gelten

Nicht nur das Bundesverfassungsgericht, sondern auch die Politik ist gefordert. Das Bundessozialgericht in Kassel hat in seinem gestrigen Urteil die Hartz- IV-Regelsätze für Unter-18-Jährige als verfassungswidrig bewertet. Es hat deutlich gemacht, dass eine prozentuale Ermittlung der Regelsätze für Kinder und Jugendliche nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

NaturFreunde fordern Zukunftsanleihe für eine nachhaltige Entwicklung

Berlin, 27. April 2009 – Die kapitalistische Wachstumsideologie der vergangenen Jahrzehnte sei an ihre Grenze gestoßen, heißt es in einem aktuell veröffentlichten Positionspapier des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands zum Wahljahr 2009 (online unter nachhaltigkeit.naturfreunde.de...). Die Menschheit müsse aus der Krise lernen, mit den Grenzen und der Endlichkeit der vorhandenen Ressourcen zu leben – sie müsse jetzt umsteuern in eine nachhaltige Entwicklung.