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SCHWARZ-GELB WILL STAATLICHE BÜRGSCHAFTEN FÜR NEUE A-TOMKRAFTWERKE IN BRASILIEN UND PAKISTAN

Die Bundeskanzlerin kündigt Sanktionen gegen das Regime in Teheran an, wenn der Iran seine Atompläne nicht aufgibt. Doch gleichzeitig will die Bundesregierung deutsche Bürgschaften für den Export von Atomtechnologie des französischen Nuklearkonzerns Areva NP (Nuclear Power) nach Brasilien, Pakistan und Kaliningrad gewähren. Sollte sie diese Pläne verwirklichen werden, ist die Politik der Bundesregierung doppelbödig, politisch kurzsichtig und lobbyistisch.

Deutschland braucht Dreierstrategie für Kopenhagen

Berlin, 26. November 2009 – Die Bundesregierung betont öffentlich, dass sie nur den Erfolg auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen will. Sie hätte keinen Plan B. Es ist richtig und ehrenwert, alles für einen Erfolg zu tun. Doch überzeugen könne diese Aussage nicht, erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und langjährige Klimaexperte Michael Müller.

Die Party auf Kosten der Zukunft geht weiter

Berlin, 16. November 2009 – Die Klimakonferenz in Kopenhagen droht zu einem Desaster zu werden, eine globale Einigung zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist in weite Ferne gerückt. Noch immer scheint die Weltgemeinschaft die Dimension der Herausforderung nicht im vollen Umfang verstanden haben. Dabei sind politisches und wirtschaftliches Nichtstun dafür verantwortlich, dass große Teile der Erde die katastrophalen Folgen der Aufheizung zu spüren bekommen. Insofern müssen überall die Kräfte der Zivilgesellschaft gestärkt werden, um die Lähmung der Politik aufzubrechen. Der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und langjährige Klimaexperte Michael Müller erklärt zur Klimakonferenz in Kopenhagen: