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Der Atomausstieg ist eine politische und keine technische Herausforderung

Berlin, 23. August 2010 – In der Energiefrage komme es darauf an, was sich die Politik in der Umsetzung zutraue, erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller. Denn die Neuordnung der Energiepolitik und der Einstieg in die Solar- und Sparwirtschaft sei primär keine Frage der Technik, sondern des politischen und gesellschaftlichen Willens. Schließlich basieren alle energiepolitischen Szenarien auf gewissen Annahmen – auch die These der „Brückentechnologie“ Atomkraft. Der Schlüssel für eine ökologische Neuordnung der Energieversorgung ist der Ausstieg aus der Atomenergie und der damit einhergehenden ineffizienten Verbundwirtschaft.

Keine deutschen Waffen in die Hände von Kindersoldaten

Der Kindergipfel 2010 der Naturfreundejugend Deutschlands in Marburg fordert in seinem heute verabschiedeten Zukunftsvertrag, dass deutsche Waffen nicht in die Hände von Kindersoldaten in den Entwicklungsländern kommen dürfen. Außerdem fordern sie Höchstpreise für Medikamente in Entwicklungsländern, um die Gesundheitsversorgung für arme Menschen zu verbessern. Weiterhin wünschen sich die Teilnehmenden eine flächendeckende Einführung von fair gehandelten Produkten in den deutschen Rathäusern, Parlamenten und Verwaltungen.

Ohne Bildung ist alles nichts

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch stellt die Zukunft der Kinder in Frage. Naturfreundejugend Deutschlands setzt stattdessen auf aktive Beteiligung und Bildung – Der Kindergipfel in Marburg macht vor, wie es geht

KInder reden - Erwachsene hören zu

Unter dem Motto „Eine Welt. Eine Zukunft. Unsere Chance. Wir fairändern!“ findet vom 13. bis 16. Mai der Kindergipfel 2010 in Marburg statt. 12- bis 15-Jährige aus ganz Deutschland werden vier Tage lang darüber diskutieren, was jeder Einzelne für eine gerechtere Welt tun kann und wo die Politik gefragt ist. In Workshops stellen sie Forderungen und Selbstverpflichtungen auf, die in einem Zukunftsvertrag zusammengefasst und von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterschrieben werden.

Schulessen statt Hotelübernachtungen subventionieren

Kinder- und Jugendverband kritisiert Erlass zur Besteuerung von Schulessen

Zur Gefährdung der Meere

22. Februar 2010 – Der Klimawandel beschleunigt sich und der Kohlendioxidgehalt des Meerwassers steigt. Das saure Meerwasser gefährdet aber die marinen Ökosysteme, die zudem auch noch unter Überfischung leiden. Der Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands fordert einen Meeresschutzplan Klima, der den Schutz der Meere und die Regulierung der Fischerei in einem einheitlichen Vertragswerk zusammenführt. Denn die Meere gehören zum gemeinsamen Erbe der Menschheit.

Der Ausstieg aus der Atomenergie braucht klare Entscheidungen

Berlin, 8. Februar 2010 – Das Interview mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen zur Zukunft der Atomenergie genauer zu lesen, empfiehlt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller. Denn zwar gibt es sprachliche Lernprozesse, aber keine inhaltlichen.

Kindergipfel 2010: Kinder „fairändern“ die Welt

Vom 13. bis 16. Mai 2010 ist es wieder soweit: der Kindergipfel der Naturfreundejugend Deutschlands mischt sich in die große Politik ein. Unter dem Motto „Eine Welt. Eine Zukunft. Unsere Chance. Wir fairändern!“ kommen rund 110 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland in Marburg zusammen, um den PolitikerInnen zu zeigen, wie sie sich eine gerechtere und nachhaltige Welt vorstellen. Die 12- bis 15-Jährigen werden einen Zukunftsvertrag entwickeln, den sie mit Bundestagsabgeordneten und RegierungsvertreterInnen diskutieren wollen.

SCHWARZ-GELB WILL STAATLICHE BÜRGSCHAFTEN FÜR NEUE A-TOMKRAFTWERKE IN BRASILIEN UND PAKISTAN

Die Bundeskanzlerin kündigt Sanktionen gegen das Regime in Teheran an, wenn der Iran seine Atompläne nicht aufgibt. Doch gleichzeitig will die Bundesregierung deutsche Bürgschaften für den Export von Atomtechnologie des französischen Nuklearkonzerns Areva NP (Nuclear Power) nach Brasilien, Pakistan und Kaliningrad gewähren. Sollte sie diese Pläne verwirklichen werden, ist die Politik der Bundesregierung doppelbödig, politisch kurzsichtig und lobbyistisch.

Mit Atomkraft gehen die Lichter aus

Berlin, 8. Januar 2010 – Zur Stromknappheit im winterlichen Frankreich erklärt Hans-Gerd Marian, Bundesgeschäftsführer der NaturFreunde Deutschlands:

Das Desaster von Kopenhagen: Die Geschichte ist nicht zu Ende

Die 15. UN-Klimakonferenz von Kopenhagen hatte eine herausragende Bedeutung, denn sie hätte grundlegende Weichen stellen können. Noch nie zuvor war die Politik so gefordert, ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Doch die Großen der Welt haben versagt. Sie waren Zwerge, eingemauert in Verantwortungslosigkeit, Angst und kurzfristigen Interessen.

Kopenhagen: Rechnung nicht ohne Jugend machen

Berlin/Kopenhagen, 08. Dezember 2009: Elfköpfige Jugenddelegation vertritt die Interessen der jungen Generation bei den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen Elf Jugendliche des klimapolitischen Netzwerks "Jugendbündnis Zukunftsenergie" reisen vom 9. bis 20. Dezember zu den UN-Klimaverhandlungen nach Kopenhagen, um dort die Positionen und Interessen der deutschen Jugend zu vertreten.

Verantwortlicher für Informationsdefizite in der Asse soll Deutschlands oberster Strahlenschützer werden

Der Bundesleiter der Naturfreundejugend Deutschlands, Kai Niebert, erklärt zur geplanten Ernennung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum Abteilungsleiter für die Bereiche Reaktorsicherheit und Strahlenschutz durch Bundesumweltminister Norbert Röttgen:

Deutschland braucht Dreierstrategie für Kopenhagen

Berlin, 26. November 2009 – Die Bundesregierung betont öffentlich, dass sie nur den Erfolg auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen will. Sie hätte keinen Plan B. Es ist richtig und ehrenwert, alles für einen Erfolg zu tun. Doch überzeugen könne diese Aussage nicht, erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und langjährige Klimaexperte Michael Müller.

Die Party auf Kosten der Zukunft geht weiter

Berlin, 16. November 2009 – Die Klimakonferenz in Kopenhagen droht zu einem Desaster zu werden, eine globale Einigung zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist in weite Ferne gerückt. Noch immer scheint die Weltgemeinschaft die Dimension der Herausforderung nicht im vollen Umfang verstanden haben. Dabei sind politisches und wirtschaftliches Nichtstun dafür verantwortlich, dass große Teile der Erde die katastrophalen Folgen der Aufheizung zu spüren bekommen. Insofern müssen überall die Kräfte der Zivilgesellschaft gestärkt werden, um die Lähmung der Politik aufzubrechen. Der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und langjährige Klimaexperte Michael Müller erklärt zur Klimakonferenz in Kopenhagen: