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Kindergipfel 2016

Welche Wünsche und Forderungen haben Kindern und Jugendliche? Wie ist ihre Sicht und Meinung zu dem vielfältigen Kontinent Afrika? Der Kindergipfel 2016 bot allen zwischen 10 und 14 Jahren den Raum, sich mit Gleichaltrigen und Politiker*innen zu diesen Fragen auszutauschen. Dabei galt wie immer das Motto „Kinder reden – Erwachsene hören zu“.

Der Kindergipfel ist ein bundesweites Treffen von Kindern und Jugendlichen, das alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Deutschland stattfindet. Veranstaltungsort 2016 war Frankfurt (Main). Wie der Kindergipfel abgelaufen ist zeigt das folgende Video:

Organisiert wird der Gipfel von der Naturfreundejugend Deutschlands, die sich in ihrer Funktion aber eher als Unterstützer der Kinder und Jugendlichen versteht – denn Partizipation und Mitbestimmung stehen beim Kindergipfel an oberster Stelle. Der Leitsatz lautet: Kinder reden - Erwachsene hören zu. Von dem Motto des Gipfels über die Themen der Workshops bis zur Auswahl der Gäste: über all dies bestimmen nicht Erwachsene, sondern der sogenannte Kinderrat.

Ergebnis ist des Kindergipfels ist ein Zukunftsvertrag bestehend aus allen Forderungen und Selbstverpflichtungen die von den Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Kindergipfels erarbeitet werden. Dieser wird im Anschluss an die Podiumsdiskussion den Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft übergeben und zusätzlich an Bundestagsabgeordnete und Europaabgeordnete verschickt. Die Entscheidungsträger*innen erhalten damit den Auftrag sich für die von den Kindern und Jugendlichen aufgestellten Forderungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzusetzen.

Der Zukunftsvertrag vom Kindergipfel 2016 kann hier heruntergeladen werden.

Worum ging es beim Kindergipfel 2016?

Der Kindergipfel 2016 stand ganz im Zeichen der Deutsch-Afrikanischen Zusammenarbeit und hat eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen afrikapolitischen Themen und der gemeinsamen Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung ermöglicht. Auf dem Gipfel formulierten die Teilnehmer*innen Forderungen an die Politik und bekannten sich selbst zum Engagement für eine gerechtere Welt.

Ziele

  • Kinder und Jugendliche setzen sich mit afrikanischen Ländern auseinander und erlangen so ein differenziertes Bild aktueller Entwicklungen und Interdependenzen.
  • Die Partnerschaft mit Afrika wird gestärkt. Dabei wird auf Austausch auf Augenhöhe gesetzt und klischeehaften Vorstellungen von den Partnerländern entgegengewirkt.
  • Kinder und Jugendliche erhalten Einblicke in aktuelle entwicklungspolitische Themen. Auf diese Weise vorbereitet, treten sie dann in den Diskurs mit politischen Entscheidungsträger*innen aus Bund und Ländern.
  • Kinder und Jugendliche üben sich während der Veranstaltungen im Perspektivwechsel, hinterfragen eigene Handlungsmuster und erkennen Möglichkeiten des Engagements. Diese Erfahrungen fließen in den von ihnen ausgearbeiteten Zukunftsvertrag, dem Abschlussdokument der Veranstaltung ein.
  • Durch den Kindergipfel 2016 wird eine allgemeine Öffentlichkeit über beispielhafte Projekte der deutsch-afrikanischen Zusammenarbeit und über das Engagement von Kindern- und Jugendlichen informiert.

Förderer

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Projektzeitraum

01.01.2015 bis 31.12.2016

Webseite

www.kindergipfel.de

Ansprechpartner*in

Lina Mombauer
Für weitere Informationen und Fragen schreibt einfach an: dlsdisdnsdasdØsdnsdasdtsdusdrsdfsdrsdesdusdnsddsdesdjsdusdgsdesdnsddsd.sddsdes

Downloads

Zukunftsvertrag2016 (1.02 MB)

Schlagworte: Kindergipfel