
European Teenagers‘ Summit
Die feierliche Eröffnung fand im Naturfreundehaus in der Eilenriede statt. Der stellvertretende Regionspräsident von Hannover Wolfgang Neubauer und die Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn (SPD) hießen die Teilnehmer in der Leinestadt willkommen.
In unterschiedlichen Themenworkshops arbeitete man auf den Zukunftsvertrag hin, stets entlang des Mottos "Sustainabilitiyland... it's not a foreign country". Trotz der anspruchsvollen Thematik herrschte allzeit ausgelassene Stimmung. Das Schulenglisch reichte vollkommen aus, um miteinander warm zu werden und Argumente und Lachanfälle zu teilen.
In fünf Tagen wurde Beachtenswertes hervorgebracht: Jeder inhaltliche Workshop wurde von Forderungen und Selbstverpflichtungen für den Zukunftsvertrag, und jeder Kreativ-Workshop von einem kreativen Endprodukt gekrönt. Im Zukunftsvertrag finden sich Forderungen nach stärkerer Nutzung erneuerbarer Energien oder nach einer Kennzeichnung der Produktionsbedingungen bei Produkten. Jeder soll auf den ersten Blick sehen können, ob er oder sie Kinderarbeit und Umweltverschmutzung in Kauf nimmt, wenn er oder sie zum Beispiel eine Jeans kauft.
Der Film-Workshop produzierte einen Stop Motion-Clip. Im Graffiti-Workshop musste die mausgraue Mauer vor dem Naturfreundehaus, die bis dato großzügig Tristesse verbreitet hatte, dran glauben. Nachdem die TeilnehmerInnen liebevoll daran gearbeitet haben, strahlt sie nun in (be-)stechenden Neonfarben. Der Musik-Workshop glänzte an der Abschiedsparty mit einem eigenen Song und der Straßentheater-Workshop organsierte einen Flasmop für die gesamte Gruppe.
Am letzten Tag ging’s ans Eingemachte: Die Podiumsdiskussion mit PolitikerInnen fand im prachtvollen Hodlersaal des neuen Rathauses statt. Ein phantastisches Ambiente!
Eingeladen waren die Bundestagsabgeordneten Caren Marks (SPD) und Sven- Christian Kindler (Die Grünen). Bernd Strauch, Ratsvorsitzender und Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, eröffnete die Podiumsdiskussion.
Viel Applaus erhielt Sven-Christian Kindler für Ansagen wie „Wenn wir immerzu höflich sind, wird sich nichts verändern!" Damit spiegelt er die Anschauung vieler Jugendlicher wieder. Caren Marks lobte den Einsatz der TeilnehmerInnen und die Arbeit der Naturfreundejugend: „Ihr seid auf dem richtigen Weg. Politisches Engagement wie zum Beispiel bei der Naturfreundejugend ist wichtig“.
Dass der Entwicklungszusammenarbeit mehr Gelder zufließen sollten, dieser Meinung waren beide Bundestagsabgeordneten. Und die TeilnehmerInnen des europäischen Jugendgipfels sowieso.
Hier gehts zum Trailer!
Weitere Infos und Bilder unter www.teenagerssummit.eu
Der European Teenagers' Summit wurde vom BMZ und durch das Programm "Jugend in Aktion" der EU gefördert.
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