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Diskussion auf dem Kindergipfel

Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

Wir begreifen gesellschaftliche Teilhabe nicht nur als ein Grundrecht, sondern auch als eine Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft. Dabei machen wir die Beteiligungsmöglichkeiten nicht von bestimmten Altergrenzen abhängig und ermöglichen es jungen Menschen jeden Alters und jeder sozialen Herkunft, sich bei uns einzubringen.

Über eine Partizipation an innerverbandlichen Entscheidungsprozessen hinaus wollen wir jungen Menschen auch im politischen und gesellschaftlichen Raum eine Stimme geben. Das betrifft sowohl das Wahlrecht als auch die Partizipation über Wahlen hinaus. Beim Wahlrecht unterstützen wir politische Initiativen zur Senkung des Wahlrechts auf 14 Jahre auf allen Ebenen. Dabei sind wir uns bewusst, dass auch diese Grenze willkürlich gezogen ist und eigentlich zu kurz greift. Unsere Erfahrungen mit dem Kindergipfel zeigen, dass junge Menschen sehr wohl in der Lage sind, eine Meinung zu sie betreffenden gesellschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln und diese zu vertreten. Darüber hinaus setzen wir uns weiter für eine gesellschaftliche Beteiligung von Geburt an ein und sprechen uns strikt gegen ein – durch die Eltern wahrgenommenes – Familienwahlrecht aus.

Mit unseren Kindergipfeln wollen wir junge Mensche in ihrer Demokratiefähigkeit stärken und sie zu einer gesellschaftlichen Teilhabe ermutigen. Dafür werden wir das Konzept des Kindergipfels kontinuierlich weiterentwickeln. 2009 veranstalten wir erstmals einen Europäischen Kindergipfel. Dieser soll jungen Menschen aus ganz Europa eine Diskussionsmöglichkeit ihrer Vorstellungen von einer lebenswerten und gerechten Zukunft geben.

Um der Partizipation von Kindern eine bessere Grundlage zu geben unterstützen wir die Initiative "Kinderrechte ins Grundgesetz".

Projekte

Kindergipfel 2008
Europäischer Kindergipfel 2009
 

Downloads

Grundsatzpapier Partizipation 2005 (0.05 MB)Beschlüsse 2007 (0.17 MB)

Schlagworte: Partizipation, Kinderrechte, Wahlrecht