
Bildung für alle
Nicht erst seit den so genannte PISA-Studien und der UNICEF-Studie von Anfang des Jahres ist deutlich geworden, dass Deutschland ein Entwicklungsland bei der Entkopplung des sozialen Status der Eltern von den Bildungschancen ihrer Kinder ist. Die Zukunft eines Kindes wird heute bestimmt, noch bevor es den ersten Schritt in die Schule oder den Kindergarten setzt. Spätestens unser Schulsystem zementiert diese Entwicklungen noch weiter: So sind Kinder aus ökonomisch schlechter gestellten Familien überproportional häufig in Haupt- und Sonderschulen anzutreffen, während Kinder vermögender Eltern das Abitur praktisch schon mit der Schultüte erwerben. Diese Benachteiligung gilt besonders für Kinder mit Migrationshintergrund: Durch unzureichende Förderungsmöglichkeiten innerhalb von Kindergarten und Schule sehen sie sich von Anfang an mit schlechteren Ausgangsbedingungen konfrontiert. Die Abhängigkeit der Bildungschancen von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern wird durch die Einführung von Studiengebühren weiter verstärkt. Durch die steigende Perspektivlosigkeit, die Schulabgänger mit Hauptschulabschluss erwartet, dreht sich die soziale Abwärtsspirale immer schneller bergab.
Kooperation mit Schulen
Die Naturfreundejugend Deutschlands setzt sich mit ihren Konzepten der außerschulischen Jugendbildung für eine Förderung junger Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ein. Die Schulen haben sich in den letzten Jahren verstärkt für eine Kooperation mit Trägern außerschulischer Jugendbildung geöffnet. Wir gehen auf Schulen zu, um junge Menschen mit unseren Angeboten zu erreichen und sie durch unsere Vielfalt für eine andere Gesellschaft zu begeistern.
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Die nächsten Termine
13.03.2010 – 13.03.2010
Fortbildung Auffälliges Verhalten - Hyperaktivität
20.03.2010 – 21.03.2010
Grundlagenschulung: Kinder- und Jugendgruppen leiten
26.03.2010 – 01.04.2010
Gruppenleiterschulun g
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