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Rassistische Hetze stoppen – Menschen willkommen heißen

Wenn ein SPD-Minister geflüchteten Kindern den Schulbesuch verweigern will,

wenn der Vizekanzler PEGIDA-Anhänger*innen besucht und sagt „es gibt ein Recht deutschnational zu sein“,

wenn die CSU die Nothilfe für tausende Geflüchtete als „falsches Signal“ bezeichnet,

wenn Abschiebelager direkt an Bayerns Grenzen eingerichtet werden und die Prüfung von Asylanträgen auf wenige Tage reduziert werden soll,

wenn in vielen Ländern diskriminierte Roma als „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „Sozialschmarotzer“ abgewertet werden,

wenn die BILD-Zeitung nach einer „eisernen Kanzlerin“ in Pickelhaube ruft, und Medien schreiben, dass „der Damm bricht“,

wenn sich Gewalt- und KZ-Fantasien gegen Geflüchtete im Internet türmen und mehr als 340 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte bis Anfang September gezählt wurden,

wenn diese Menschen als „besorgte Bürger“ und „Asylkritiker“ verharmlost werden,

wenn die Politik und Polizei kaum gegen randalierende Rassist*innen vorgeht, aber dann Antifaschist*innen kriminalisiert,

dann wird klar, dass einiges schiefläuft in Deutschland.

Die Naturfreundejugend Deutschlands fordert

  • einen Stopp der rassistischen Wortwahl und Hetze in Medien und Politik,
  • einen Stopp der Verschlechterung der Asylrechte,
  • die Unterstützung der Ehrenamtlichen und die nötigen Mittel zur menschenwürdigen Unterbringung aller Geflüchteten,
  • einen hohen politischen Druck für eine sofortige und menschenwürdige Aufnahme der Geflüchteten in anderen europäischen Ländern,
  • ein Ende der Befestigung der Grenzen und der Militäreinsätze gegen fliehende Menschen,
  • eine sofortige EU - Mission zur Rettung aller über das Mittelmeer übersetzenden Menschen.
  • Wir danken allen, die sich mit ihrer Zeit und Kraft in ganz Deutschland für die Geflüchteten einsetzen!

Wir danken allen, die vor Ort gegen rassistische Hetze arbeiten und die Unterkünfte vor Ort schützen!

Refugees welcome!