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Meine Erlebnisse im Senegal

Unsere gemeinsame Reise im Senegal beginnt in Dakar am Naturfreundehaus. In der Metropolregion ist einiges los und die ganze Nacht über sind die Lichter der nahe gelegenen Industrien zu sehen. Es leben viele Menschen hier und das merkt man auch. Ich sehe Abfall, viele Autos und verschiedene Arten von Bussen.

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Nach einigen aufregenden und ereignisreichen Tagen in der großen Stadt geht es weiter. Eine lange, holprige Strecke liegt vor uns.
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Unser Ziel ist ein Dorf im Nordwesten Senegals, für mich der Höhepunkt der Reise. Während ich im Bus versuche zu schlafen, legen wir schon einen Großteil der Strecke zurück. Ich wache nach einigen Stunden aus einer Mischung von dösen und schlafen auf; es ist Mittag und wir sind in Diadieum 3 angekommen. Etwas verschlafen stapfe ich aus dem Bus in den heißen Sand – die Mittagssonne ist echt stark.

Etwas weiter weg vom Dorf sehe ich viele schwarze Kleckse am Himmel. Ich kann es nicht glauben, aber es sind bestimmt tausende aufgeschreckte Vögel zu beobachten. Sie leben in dem nahe gelegenen Nationalpark Djoudj, dem drittgrößten Vogelschutzreservat der Erde. Betreut wir das Reservat dabei zum großen Teil von den Menschen der umliegenden Dörfer wie Diadieum 3.

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In den nächsten fünf Nächten leben wir mit einer Familie hier und eigentlich auch dem halben Dorf. Wir schlafen neben dem Haus der Familie unter einem großen Zelt. Unter diesem Zelt essen wir, verbringen unsere Freizeit und flüchten tagsüber vor der heißen Mittagssonne.

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Gegessen wird gemeinsam von großen Platten, vor allem Getreide und Gemüse. Das Essen kommt dabei auch aus der Gegend. Passend zum Thema unseres Austauschs, dem SDG 12 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“. Wir besuchen die Bäuer*innen, die Felder im direkten Umfeld des Dorfes bewirtschaften. Ihre Felder gehören den Dorfbewohner*innen, aber da Diadieum ein Fischerdorf ist, können die Einwohner*innen dort nichts mit Landwirtschaft anfangen. Die Kleinbäuer*innen sind meistens gelernte Landwirt*innen aus anderen Regionen des Landes. Sie dürfen die Felder bewirtschaften und zahlen entweder Geld oder direkt Lebensmittel für das Stück Land.

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Im Gegensatz zu Deutschland werden im Senegal Lebensmittel in der Regel auf lokalen Märkten ohne Plastikverpackungen verkauft. Selbst in der Großstadt Dakar haben wir nur selten Supermärkte, die in deutschen Städten an fast jeder Ecke sind, gesehen. Ich finde die Märkte eine super Sache, denn man bekommt alles was man braucht, dazu auch noch frisch und von Bäuer*innen aus der Region.
 

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Weiterführende Links

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Schlagworte: Engagement_Global, Internationales, SDG, Reisen_und_Sport