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Arbeit mit und für Geflüchtete

Die Naturfreundejugend Deutschlands steht für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft ein. Asylsuchende sind bei uns im Verband willkommen. Wir wollen geflüchteten Kinder, Jungendlichen und jungen Erwachsenen Teilnahme und Teilhabe an unseren Angeboten ermöglichen. Zudem wollen wir geflüchtete Menschen in ihren politischen Forderungen und Kämpfen unterstützen (Positionspapier, Bundeskonferenz der Naturfreundejugend Deutschlands 2015). 

Im folgenden sind Organisationen, Handreichungen und Broschüren aufgeführt, die bei der Umsetzung dieser Ziele behilflich sein können.

Organisationen

Jugendliche ohne Grenzen (JOG) ein 2005 gegründeter bundesweiter Zusammenschluss von jugendlichen Geflüchteten. Ihre Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme haben und keine “stellvertretende Betroffenen-Politik“ benötigen. Geflüchtete Jugendliche entscheiden selbst, welche Aktionsformen sie wählen, und auch, wie sie diese durchführen. JOG ist gegen jegliche Art von Diskriminierung, insbesondere: Rassismus, Faschismus & antimuslimischer Rassismus.

Women in Excil e.V. wurde 2011 in Potsdam gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. 2011 baute ‚Women in Exile’ die Gruppe ’Women in Exile & Friends‘ auf, in der auch solidarische Aktivistinnen ohne Fluchthintergrund mitarbeiten. Gemeinsam tragen sie flüchtlingspolitische Forderungen aus feministischer Perspektive an die Öffentlichkeit.

Die Landesflüchtlingsräte sind unabhängige Vertretungen der in den Bundesländern engagierten Flüchtlingsselbstorganisationen, Unterstützungsgruppen und Solidaritätsinitiativen. Die Landesflüchtlingsräte sind vernetzt und Mitglied in der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL. Die Landesflüchtlingsräte sehen es als staatliche Aufgabe an, Flüchtlingen unter seriöser Beachtung ihrer Fluchtgründe und humanitären Nöte, großzügige Aufnahme, effektiven Schutz, nachhaltige Integration und eine selbst bestimmte Zukunftsperspektive einzuräumen.

Netzwerk Konkrete Solidarität e.V. versteht sich als eine überparteiliche Organisation, welche die Förderung und Unterstützung von Flüchtlingen und Migrant*innen in Bildung und Kultur, in der Stärkung ihrer Autonomie, zur Teilhabe am politischen, kulturellen und sozialen Leben anstrebt. Das NKS betreibt ebenso Recherche- und Aufklärungsarbeit über politische, behördliche und/oder gesellschaftliche Zustände, die den Zugang zu Bildung, Kultur und die Autonomie von Flüchtlingen und Migrant*innen erschweren oder verhindern. Die Notwendigkeit des Projekts "Teachers on the road" ist durch die menschenunwürdige Einwanderungspolitik Deutschlands und der EU entstanden. Das Projekt Teachers on the Road möchte Geflüchteten die Möglichkeit bieten, Deutsch zu lernen und dadurch ihrer sozialen, kulturellen und räumlichen Isolation entgegenwirken. Die Kurse, die ausschließlich außerhalb von Unterkünften angeboten werden, sollen den Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben sich mit anderen zu vernetzen, Kontakte und Freundschaften zu schließen und ihnen einen sicheren Raum bieten.

 Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) wurde 1990 auf Initiative von demokratischen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland gegründet, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. IDA fungiert als Dienstleistungszentrum, das in den Themenfeldern (Anti-)Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Interkulturelle Öffnung, Diversität, (Anti)-Diskriminierung und Migration informiert, dokumentiert, berät und qualifiziert.

Handreichungen und Broschüren

Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten ist eine Arbeitshilfe für alle verbandlichen Ebenen. Sie leistet einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit für die Belange von Kindern und Jugendlichen ohne gesicherten Aufenthaltstitel. herausgegeben wurde die Broschüre vom deutschen Bundesjugendring (DBJR)

Flucht - Positionen des DBJR. Die Vollversammlung des DBJR hat 2015 und 2014 Positionen zum Thema beschlossen. In 2015 „GEFLÜCHTETE WILLKOMMEN! Gleiche Lebensbedingungen und Chancen für alle Kinder,Jugendlichen und jungen Volljährigen“ sowie „Uneingeschränkte Solidarität mit den nach Europa flüchtenden Menschen“. In 2014 die Positionen „Gleichberechtigten Teilhabe für junge Flüchtlinge ermöglichen!“ und „Folgen des Klimawandels als Fluchtgrund anerkennen“. Alle Positionen und ein Vorwort sind in der Broschüre zusammengefasst.

Neue Nachbarn ist eine Broschüre von Pro Asyl. Neben einem neuen Ausmaß rechter Gewalt kam es 2015 auch zu einem überwältigendem Engagement und großer Solidarität mit Asylsuchenden. Fast überall bildeten sich lokale Initiativen, um die ankommenden Flüchtlinge zu unterstützen und aufzunehmen. Bürgerinnen und Bürger spendeten Essen und Kleidung. Kommunen erarbeiteten Konzepte, um Flüchtlinge vor Gewalt zu schützen und am Gemeinwesen teilhaben zu lassen.Damit aus den Flüchtlingen langfristig Nachbarinnen und Nachbarn werden können, braucht es eine breite Mitwirkung, aber auch strukturelle Modernisierung und politische Standards. Die Broschüre stellt fachliche Rahmenlinien und zahlreiche Beispiele kommunalen, ehrenamtlichen und professionellen Engagements vor – Bilder einer Gesellschaft, die Rassismus, Unbarmherzigkeit und Gewalt echte Inklusion entgegensetzt.

Downloads

BK2015_Position_Fuer_eine_Umsetzung_der_Menschenrechte_fuer_Gefluechtete (0.45 MB)DBJR_broschuere_flucht_2015_web (0.95 MB)DBJR-AH-junge_gefluechtete-web (1.01 MB)PRO_ASYL_Neue_Nachbarn_Broschuere_web_Sep16 (4.04 MB)

Schlagworte: gefluechtete