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Vielfalt statt Einfalt - 90 Jahre jung.bunt.aktiv

„Vielfalt statt Einfalt. 90 Jahre jung.bunt.aktiv.“ ist das Motto des diesjährigen Bundestreffens. Angesichts der aktuellen politischen Situation (Wahlergebnisse für die AfD) und den damit einhergehenden bzw. zusammenhängenden gesellschaftlichen Entwicklungen (zunehmende gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit) scheint es uns wichtiger denn je, dass wir dieses Treffen nutzen, um uns auf den Grundpfeiler der Arbeiter*innenbewegung und damit auch der Naturfreundebewegung zu besinnen: der Solidarität!

Im Leitbild der Naturfreundejugend heißt es: Eine Gesellschaft kann nur leben, wenn alle die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend eigener Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen, an ihrer Entwicklung zu partizipieren und Anerkennung zu erfahren. Dabei darf nicht der Verwertungsgedanke im Vordergrund stehen, sondern der Anspruch auf ein besseres Leben muss Kern der Motivation für eigenes Engagement sein.
Deshalb sei uns herzlich willkommen, wenn du an dieses Leitbild glaubst und bereit bist, dafür einzustehen. Und bleib zu Hause wenn du:

  • denkst, dass wir nicht noch mehr Geflüchtete aufnehmen können, die meisten ohnehin nur Wirtschaftsflüchtlinge sind, Balkanflüchtlinge keine Asylgründe haben, durch Zuwanderung „unsere“ Kultur zugrunde geht, Asylbewerber gefährlich und kriminell sind und wir uns lieber erst einmal um unsere eigenen Armen kümmern sollten.
  • findest, dass es irgendwie eklig ist wenn Homosexuelle sich auf der Straße küssen, Kinder für eine gesunde Entwicklung Mutter und Vater brauchen, sexuelle Vielfalt im Unterricht nichts zu suchen hat, der ganze „Genderwahn“ unseren Kindern schadet, es nicht normal ist, wenn man lesbisch, schwul, bisexuell, trans*sexuell oder inter*sexuell ist und Frauen sich endlich wieder auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter besinnen sollten.
  • glaubst, dass Hartz-IV-Empfänger*innen nur Schmarotzer und Asoziale sind, die auf Kosten des Sozialstaats leben, jeder eine Arbeit finden kann, wenn er*sie nur will und es denen auch noch viel zu gut geht.
  • der Meinung bist, dass Menschen mit Behinderung nicht so leistungsfähig und deshalb auch nicht so wertvoll sind, es nicht möglich ist, behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam zu unterrichten, Menschen mit geistiger Behinderung keine Kinder kriegen sollten, man eben nicht auf alle Rücksicht nehmen kann und Behinderte einfach nicht erwarten können, dass es immer eine Extrawurst für sie gibt.
  • der Überzeugung bist, dass man endlich einen Schlussstrich unter die deutsche Geschichte ziehen sollte, Deutschland genug „bezahlt“ hat und es wieder erlaubt sein muss, ohne Scham und Schuld nationalistisch zu sein.
  • du denkst, dass es mit der political correctness langsam zu weit geht und du dadurch in deiner Meinungsfreiheit eingeschränkt wirst.

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